Erziehung

Hausaufgaben stressfrei erledigen

Wie können Sie Ihr Kind dabei unterstützen?

Damit's nicht jedesmal ein Krampf ist
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Sportferien sind nur noch eine schöne Erinnerung und die Schule ist schon wieder voll im Gange.
Meistens werden in den ersten Schuljahren noch gerne Hausaufgaben erledigt. Aber mit der Zeit werden diese zu unliebsamen Begleiterscheinungen der Schule.
Diskussionen und Streit zwischen Eltern und Kindern können daraus resultieren. Was neben dem Erledigen der Hausaufgaben an sich, eine weiter belastende Situation darstellt. Sie können aber Rahmenbedingungen schaffen und Abmachungen treffen, die das Erledigen der Schulaufgaben für Ihre Kinder erleichtert.

 

Der richtige Zeitpunkt
Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was optimal ist. Die meisten Kinder brauchen nach der Schule erst einmal Zeit, sich zu regenerieren und aufzutanken oder sich auszutoben. Das heisst, dass sich Ihr Kind erst diesen Bedürfnissen widmen darf und sich danach erneut an den Schreibtisch setzt. Beachten Sie hier auch allfällige Musik- oder Sportkurse, die Ihr Kind besucht. Vereinbaren Sie einen Zeitrahmen für diese Auszeit. So, dass die Hausaufgaben noch zu einer Zeit erledigt werden, die den Abend als freie Zeit nicht einschränkt. Nach dem Nachtessen noch einmal an die Hausaufgaben sitzen ist für viele Kinder zu spät und die Energie reicht nicht mehr aus.
Wenn Sie merken, dass Ihr Kind erschöpft ist, die Schularbeiten aber noch nicht erledigt sind, legen Sie Pausen ein. Zu lange an einer Aufgabe zu sitzen, reduziert die Konzentrationsfähigkeit und es geht nur immer länger und wird zu einer mühseligen Erfahrung für Ihr Kind.

 

Organisiertes Erledigen
Was beinhalten die Hausaufgaben? Gehen Sie die Aufgaben mit Ihrem Kind kurz durch und erstellen Sie gemeinsam einen Ablauf. Mit was wird begonnen? Was braucht am meisten Zeit? Was ist schnell erledigt? Auf wann muss die Aufgabe erledigt sein? So kann Ihr Kind lernen, die Aufgaben strukturiert zu erledigen und Sie können den Aufwand einschätzen, der benötigt wird.

 

Ambiente
Damit Lernen und Schulaufgaben gut funktionieren, braucht es ein gutes Lernumfeld. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz, ein frisch gelüftetes Zimmer, alle Materialien wie Schreibutensilien und Lernhefte und Ruhe.

 

Ihre Hilfe stösst an Grenzen?
Können Sie sich nicht mehr an die komplizierten Formeln erinnern? Sie können die französischen Wörter nicht abfragen? Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten für Hausaufgaben-Hilfen. Manche Schulen bieten nach Schulschluss auch an, dass die Kinder vor Ort bleiben können, um die Hausaufgaben zu erledigen und bei Bedarf nachzufragen.

 

Beziehen Sie Ihr Kind in die Planung mit ein. So werden die Schulaufgaben besser akzeptiert und einfacher erledigt.
 

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